So gut wie jeder Yogi kennt ihn, praktiziert ihn, liebt ihn: Den Sonnengruß oder auch Surya Namaskar. “Surya” ist Sanskrit und bedeutet Sonne, “Namaskar” ist ähnlich zum geläufigeren “Namasté” und lässt sich übersetzen mit “Ich verneige mich”. Wir verbeugen uns also vor der Sonne – mental, wie auch körperlich in der Vorwärtsbeuge.

 

Wie funktioniert “der Sonnengruß”?

Eine einzige allgemeingültige Anleitung für einen Sonnengruß findet man nicht und die Suche führt nicht selten zu Verwirrung. Grund: Es gibt nicht “den” Sonnengruß. Jeder Yogi kann “seinen eigenen” Sonnengruß erschaffen, abwandeln oder einen der zahlreichen Sonnengrüße im Ashtanga- oder Jivamukti-Stil praktizieren.

Die Basis aller Sonnengrüße bildet eine wiederholende Abfolge von Asanas, in der Regel 12 oder 24 Stück, die in Tadasana beginnen und enden. Der typische Sonnengruß im Hatha-Stil ist nach zwei Runden mit je 12 Haltungen, also gesamt 24 Posen vollständig – so, wie auch die Sonne in 24 Stunden einmal auf- und untergeht.

Die Asanas werden stets in Verbindung mit dem eigenen Atem und damit einhergehend im Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung durchgeführt.

Welche Wirkung hat der Sonnengruß auf den Körper?

Sonnengrüße sind nicht ohne Grund so beliebt. Sie eignen sich bestens, um Körper und Geist aufzuwecken und sind im Ashtanga fester Bestandteil zu Beginn jeder Stunde. Sonnengrüße regen den Kreislauf und die Durchblutung an. Sie fordern und stärken den Körper ganzheitlich.

Auch die Dehnung der Muskeln steht beim Sonnengruß im Vordergrund: Vorwärtsbeugen, Reiterpose oder der herabschauende Hund sorgen für gedehnte Hüften, Oberschenkelrückseiten und Waden.

Nicht zuletzt fördert Surya Namaskar auch das Gleichgewicht, die Konzentration und einen bewussten, gleichmäßigen Atem.

Sonnengruß Augsburg

Surya Namaskar in der Praxis

Der Sonnengruß ist ganz klar eine ganzheitliche Yogapraxis, die Körper und Geist aufweckt, stärkt, balanciert und fokussiert. Alle Varianten verknüpfen diese Vorteile und verbinden fließend Asanas miteinander, die schließlich einen Kreislauf ergeben.

Die Bewegungen sind hauptsächlich geradlinig nach vorne und hinten gerichtet und beginnen meist mit einer Rückbeuge, gefolgt von einer Vorwärtsbeuge. Auch der herabschauende Hund, der auf die Kobra oder den heraufschauenden Hund folgt, ist stets Teil eines Sonnengrußes.

Je nach Yoga-Stil und eigener Kreativität werden in die Sonnengrüße dann Reiterpose, Lunches, Krieger und andere Asanas eingebaut.

Wenn auch Du von der stärkenden Wirkung der Sonnengrüße profitieren willst, lass uns doch gemeinsam praktizieren! In und um Augsburg kannst Du jederzeit meine Stunden besuchen oder eine private Einheit buchen. Oder Du besuchst eines meiner ganzheitlichen Retreats. Klick Dich durch! Namasté, Deine Steffi. 

Foto: unsplah.com/farsai-chaikulngamdee